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Der Russischkurs in Altes Lager

Am 21.04.2008 fuhr unser Russischkurs nach Altes Lager. Wir wollten uns dort auf die Spuren der Vergangenheit begeben, aber auch das Gemeinschaftswerk und die mennonitische Gemeinde kennenlernen. In der Touristeninformation empfing uns Frau Freitag und erzählte über die militärische Vergangenheit des Ortes.

Nachdem das Heer des Kaisers verschwand, zog die Wehrmacht in die vielen Gebäudekomplexe ein. Nach 1945 lebten die Soldaten und Offiziere der Sowjetarmee in Altes Lager. Als 1994 die letzten Streitkräfte abgezogen waren, dachte man über eine friedliche Nutzung der militärischen Hinterlassenschaften nach. Das ehemalige Offizierskasino wurde zum Kulturzentrum "Das Haus" umgebaut.

Gleichzeitig zogen Spätaussiedler aus Russland und Kasachstan in die Wohnblocks. Aufgrund ihres mennonitischen Glaubens wurde die Kirche gebaut. Das Gemeinschaftswerk unterhält Beziehungen mit vielen Ländern der Erde wie z. B. Kanada, den USA und Paraguay. Bei einem gemütlichen Frühstück erzählten uns Frau Müller und Herr Galwas aus ihrer Heimat Kasachstan und Russland. So konnten wir die Hintergründe der Aussiedlung besser verstehen.

Das Diakonische Werk organisierte und begleitete diesen interessanten Tag.

 

Heidi Graf, Klasse 8b